Rodigallee: Grundinstandsetzung in Abschnitten bis 2029
Die Rodigallee ist auf 3,3 Kilometern von der Jüthornstraße bis zur Barsbütteler Straße sanierungsbedürftig, so stand es schon 2022 in einer Vorlage der Bezirksversammlung Wandsbek. Inzwischen wird gebaut: Der erste Abschnitt von der Jüthornstraße bis zum Holstenhofweg soll bis Ende 2027 fertig sein, im Juni 2026 begann der zweite zwischen Jenfelder Allee und Öjendorfer Damm, angesetzt bis Mitte 2029. Neben der Fahrbahn entstehen Radverkehrsanlagen auf rund anderthalb Kilometern, ein Großteil davon geschützt, barrierefreie Haltestellen und rund 50 neue Bäume; die Hamburger Energienetze legen zugleich etwa 1.100 Meter Mittelspannungsleitung neu. An den großen Knoten soll je Richtung mindestens ein Fahrstreifen frei bleiben. Ein Prüfer muss hier vor allem auf die Übergänge achten. Wenn ein Bauabschnitt umgestellt wird, bleiben häufig Zeichen der alten Phase stehen, Markierungen widersprechen der neuen Führung, oder Baken werden von Fahrzeugen der Leitungsbauer verschoben. Wir vergleichen deshalb bei jeder Fahrt den aktuellen Verkehrszeichenplan mit dem Zustand vor Ort, kontrollieren gelbe Markierungen und Verschwenkungen, prüfen die Sicherung neu gesetzter Baumgruben und schauen, ob die provisorischen Radwege durchgehend breit genug und ohne Kanten befahrbar sind. Wo zwei Gewerke direkt hintereinander arbeiten, prüfen wir auch die Lücke dazwischen, denn dort fehlt oft die Absperrung.










