Osdorfer Landstraße: die B 431 als Lebensader der Elbvororte
Die Bundesstraße 431 beginnt in Altona-Nord an der B 4, quert nach Westen die A7 und bildet die Hauptverkehrsachse der Elbvororte bis nach Wedel. In Osdorf heißt sie Osdorfer Landstraße und verläuft rund zwei Kilometer im Stadtteil, auf weiten Teilen genau an der Grenze zu Iserbrook, Bahrenfeld und Groß Flottbek. Weiter westlich wird sie zwischen Sülldorf und Rissen zur Kraftfahrstraße, dem „Rissener Canyon“. Wer hier eine Fahrbahn verengt, trifft auf den Verkehr von und nach Wedel, auf Kundschaft des Einkaufszentrums und auf mehrere Buslinien. Aus Prüfersicht ist die Grenzlage ein Thema für sich: Dieselbe Baustelle kann Seitenstraßen in zwei Stadtteilen berühren, und Umleitungen führen dann über Straßen, die in der Anordnung leicht übersehen werden. Wir fahren deshalb nicht nur das Baufeld ab, sondern auch die Zufahrten, über die Ortskundige die Engstelle umgehen. Wir prüfen, ob die Vorankündigung weit genug vor der Engstelle steht, ob verbleibende Fahrstreifen die angeordnete Breite haben und ob Absperrungen dem Sog vorbeifahrender Busse und Lkw standhalten. An Ampelkreuzungen sehen wir nach, ob provisorische Signale und Markierungen zur Verkehrsführung passen, und an Haltestellen, ob Fahrgäste trotz Baufeld sicher ein- und aussteigen können. Nach Sturm oder Starkregen kommen wir auf Anforderung sofort, denn umgewehte Schranken auf einer so stark befahrenen Achse sind innerhalb kurzer Zeit überfahren und verteilt.










