Wilhelmsburger Reichsstraße: Bauen an der vierstreifigen B 75 neben der Bahn
Die Wilhelmsburger Reichsstraße verbindet die Hamburger Innenstadt mit Harburg und ist die Hauptschlagader der Insel. Im Jahr 2014 nutzten sie an Werktagen rund 58.000 Fahrzeuge. Seit Oktober 2019 verläuft sie auf einer neuen, 4,6 Kilometer langen Trasse direkt neben den Gleisen, gut 400 Meter östlich der alten Lage, mit drei Anschlussstellen im Stadtteil. Für eine Arbeitsstelle an dieser Strecke gilt: Die Fahrzeuge kommen schnell, ein Ausweichen zur Bahnseite ist ausgeschlossen, und eine Sperrung wirkt sofort bis zu den Elbbrücken und nach Harburg. Wir sehen uns deshalb besonders die Vorwarnung an. Steht sie früh genug, ist sie bei Tageslicht und bei Dunkelheit gleich gut zu erkennen, und wiederholt sie sich, wenn ein Fahrstreifen wegfällt? Bei Verschwenkungen prüfen wir, ob alte weiße Markierung sauber getilgt oder überdeckt ist, damit niemand der falschen Linie folgt. An den Rampen der Anschlussstellen achten wir darauf, dass Auffahrende die Engstelle rechtzeitig sehen und nicht unmittelbar am Ende eines Beschleunigungsstreifens auf eine Absperrung treffen. Wir kontrollieren außerdem Arbeitsbereiche hinter Schutzeinrichtungen, die Lage von Baustellenzufahrten und das Verhalten von Lkw beim Einfädeln. Was wir dabei sehen, steht mit Fahrtrichtung, Kilometerangabe oder markantem Bezugspunkt im Bericht.










