A 7 zwischen Elbtunnel und Deckel: Bauen unter laufendem Verkehr
Die A 7 ist die meistbefahrene Achse durch Hamburg. Im Neuen Elbtunnel rollen täglich rund 113.300 Fahrzeuge durch vier Röhren, ausgelegt war das Bauwerk einmal für etwa 65.000 bis 70.000. Eine automatische Höhenkontrolle hält Fahrzeuge über vier Meter Höhe zurück, eine Betriebszentrale überwacht den Tunnel rund um die Uhr. Nördlich des Tunnels baut die Autobahn GmbH zwischen den Anschlussstellen Volkspark und Othmarschen weiter achtstreifig aus und errichtet den Altonatunnel; die Gesamtmaßnahme ist bis Herbst 2029 angesetzt. Im Oktober 2026 galten dort 60 km/h bei acht Metern Durchfahrtsbreite, mit jeder Bauphase ändert sich das. Südlich der Elbe wird zugleich die Hochstraße Elbmarsch bei Waltershof verbreitert. Für einen Prüfer ist das ein Abschnitt mit wenig Spielraum: schmale Fahrstreifen, wechselnde Verschwenkungen, Portale mit eigener Signalisierung und dichter Lkw-Verkehr. Fehlt eine Leitbake in der Überleitung oder steht eine Geschwindigkeitsbeschränkung zu spät, merkt das der Fahrer erst, wenn er schon mittendrin ist. Unsere Kontrollfahrer prüfen, ob Baustellenbeschilderung und Anzeigen der Verkehrssteuerung zueinander passen, ob Überleitungen sauber markiert und lückenlos geführt sind, ob Schutzwände geschlossen stehen und ob die Absicherung nachts beleuchtet ist. Jede Abweichung landet mit Fahrtrichtung, Lage und Uhrzeit im Bericht.










