Langenhorner Chaussee: alte Landstraße, Busachse und künftiger Radschnellweg
Die Langenhorner Chaussee wurde ab 1840 als befestigte Straße ausgebaut und verbindet bis heute den Hamburger Norden mit Norderstedt. Sie ist Busachse, Einkaufsstraße und Pendlerstrecke in einem. Für den Abschnitt zwischen Hohe Liedt und der Landesgrenze liegen Pläne für den Radschnellweg Bad Bramstedt–Hamburg vor: ab dem Bärenhof ein Zweirichtungsradweg von 4,0 Metern, an der Grenze 3,0 Meter, dazu ein Kreisverkehr an Fibigerstraße und Neubergerweg. Schon heute gilt: Wer an dieser Straße arbeitet, hat es mit Radfahrern, Bussen und Grundstückszufahrten gleichzeitig zu tun. Wir prüfen, ob ein gesperrter Radweg einen eindeutigen Ersatz bekommt und Radfahrer nicht ohne Vorwarnung in den Fahrverkehr gedrängt werden. Bei Fahrbahneinengungen achten wir auf die Breite, die Linienbusse zum Passieren brauchen, und auf die Lage verlegter Haltestellen. An Einmündungen und Ausfahrten sehen wir nach, ob Bauzäune oder Material die Sicht auf querende Radfahrer nehmen. Werden Arbeiten in Phasen umgestellt, gleichen wir die neue Lage mit dem gültigen Plan ab und suchen nach Schildern, die aus der vorigen Phase übrig geblieben sind. Wo eine Umleitung in die Seitenstraßen führt, fahren wir sie vollständig ab und halten Lücken in der Wegweisung mit Foto und Ortsangabe fest.










