Siemersplatz: Knoten zweier A7-Zubringer
Am Siemersplatz treffen die Ost-West-Achse aus Julius-Vosseler-Straße, Vogt-Wells-Straße und Osterfeldstraße und die Nord-Süd-Verbindung aus Kollaustraße und Lokstedter Steindamm aufeinander. In den Unterlagen zum Bebauungsplan Lokstedt 60 werden für die Vogt-Wells-Straße und die Kollaustraße jeweils 47.000 Fahrzeuge am Tag angegeben, für die Osterfeldstraße 32.700 und für den Abschnitt Siemersplatz/Lokstedter Steindamm 32.000, jeweils mit vier Prozent Lkw. Gleichzeitig halten am Platz mehrere Buslinien, darunter M 5 und M 22, und rund um Siemersplatz und Grelckstraße kaufen die Lokstedter ein. Eine Arbeitsstelle an diesem Knoten verändert sofort mehrere Verkehrsströme, und Rückstau reicht schnell bis in die Nachbarkreuzungen. Wir achten deshalb besonders darauf, wie Fahrstreifen vor dem Knoten eingezogen werden: Ist die Verengung weit genug vorher angekündigt, sind Pfeile und gelbe Linien eindeutig, bleiben Abbiegespuren erkennbar? Provisorische Ampeln prüfen wir auf Sichtbarkeit und darauf, dass Fußgänger auf den Mittelinseln nicht eingeklemmt werden. An den Haltestellen sehen wir nach, ob Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen sicheren Boden unter den Füßen haben und Bauzäune keine Sichtachsen verstellen. Weil ein Teil des Verkehrs ortsfremd zur A7 will, prüfen wir auch, ob Umleitungen den Anschluss an die Autobahn eindeutig ausweisen.










