A 1 und A 39: Anschlussstellen mit Hamburger Belastung
Die beiden Autobahnen im Gemeindegebiet tragen einen Verkehr, der in Menge und Zusammensetzung von der Nähe zu Hamburg geprägt ist: viel Schwerverkehr, dazu Pendlerströme, die sich in engen Zeitfenstern konzentrieren. Arbeitsstellen an den Anschlussstellen sind deshalb besonders anspruchsvoll. Wir prüfen zuerst die Übergangs- und Verziehungsbereiche, weil dort die kritischen Fahrmanöver stattfinden. Stimmen Länge und Staffelung der Verziehung mit dem Plan überein, oder wurde sie im Aufbau verkürzt, weil der Platz fehlte? Ist die Leitung durchgehend, ohne Lücken, die eine falsche Fahrlinie einladen? Sitzen die Schutzeinrichtungen mit ordnungsgemäßen Anfangs- und Endkonstruktionen? An Rampen achten wir darauf, dass eine Einschränkung so früh angekündigt wird, dass ein Fahrer die Spur ohne spätes Bremsmanöver wechseln kann; fehlt diese Vorlaufzeit, entstehen genau die Rückstaus und Notbremsungen, die auf einer Autobahn schwere Folgen haben. Zusätzlich bewerten wir die Erkennbarkeit bei Dunkelheit und Nässe, weil Reflexion und Blendung hier über die Wirksamkeit entscheiden. Alle Feststellungen ordnen wir nach Dringlichkeit, damit klar ist, was noch in derselben Schicht behoben werden muss und was bis zur nächsten Bauphase warten kann.










