Ritterhuder Heerstraße und Wümmebrücke: die eine Landstraße quer durchs Grünland
Wer mit dem Auto durch das Blockland fahren will, hat genau eine Möglichkeit: die Ritterhuder Heerstraße. Sie beginnt in Oslebshausen, kreuzt an der Anschlussstelle Bremen-Industriehäfen die A 27 und läuft danach als Landstraße schnurgerade durch die Marsch bis zur Wümme. Dort überquert sie auf einer 2013 erneuerten und dabei leicht nach Westen verschwenkten Brücke den Fluss und zugleich die Landesgrenze nach Ritterhude; vor der Brücke wurde der Kreuzungsbereich auf vier Fahrspuren ausgebaut, auf der Brücke bleibt es bei zwei. Weiter südlich quert die Straße das Maschinenfleet auf einer vierspurigen Brücke. Damit trägt diese Achse den Pendlerverkehr zwischen Bremen und Ritterhude, die Linienbusse nach Ritterhude und alles, was zur Autobahn will. Eine Arbeitsstelle auf dieser Strecke liegt also auf einer gut ausgelasteten Straße ohne Ausweichroute in offener, unbeleuchteter Landschaft. Unsere Kontrollfahrer achten darauf, dass die Geschwindigkeit in nachvollziehbaren Stufen zurückgeht und die erste Warnung früh genug steht, gerade für Fahrer, die gerade erst die Autobahn verlassen haben. Am Übergang von vier auf zwei Fahrstreifen prüfen wir, ob die Verziehung eindeutig markiert ist. Auf den Brücken sehen wir nach, ob Schutzeinrichtungen durchgehend verbunden sind, und an der Haltestelle nördlich der Wümmebrücke, ob Fahrgäste sicher an der Arbeitsstelle vorbeikommen. Jeder Befund wird mit Foto, Lage und Uhrzeit festgehalten.










