Geestebrücke an der Stresemannstraße: weniger Fahrstreifen und eine 40-Tonnen-Grenze
Die Geestebrücke trägt die Stresemannstraße über die Geeste und verbindet Geestemünde mit Mitte und Lehe. Sie besteht aus einem Mittelteil und zwei Vorlandbrücken aus Stahlbeton. Bei einer Nachrechnung mit heutigen Lastmodellen zeigten die Vorlandbrücken statisch-konstruktive Defizite; das Bauwerk war rund 40 Jahre zuvor nach anderen Regeln bemessen worden. Seit dem 15. Dezember 2025 sind deshalb nach Süden nur noch ein, nach Norden zwei von drei Fahrstreifen frei. Fahrzeuge über 40 Tonnen müssen andere Wege nehmen, zugelassene Lkw sollen den rechten Fahrstreifen benutzen, wo die Hauptstützen liegen. Die Einschränkung gilt, bis die Autobahn GmbH die Brücke voraussichtlich 2027 instand setzt. Eine Dauersperrung dieser Art lebt von ihrer Beschilderung. Wir prüfen, ob Gewichtsbeschränkung und Fahrstreifenzuordnung weit genug vor der Brücke angekündigt sind, sodass schwere Fahrzeuge noch abbiegen können. Wir kontrollieren, ob die Leitelemente den gesperrten Streifen durchgehend abtrennen und ob nach Anfahrschäden fehlende Baken ersetzt wurden. Am Ende der Einengung sehen wir nach Rückstau, denn dort entstehen die meisten Auffahrunfälle. Wichtig ist auch die Gegenrichtung: Wer von Norden kommt, muss auf einen einzigen Fahrstreifen einfädeln, und das klappt nur mit rechtzeitiger Vorwarnung und klarer Markierung.










