Stader Landstraße: Tempo 30 auf der alten B 74, die immer wieder Umleitung spielen muss
Die Stader Landstraße war einmal die Bundesstraße nach Stade, heute ist sie eine zweispurige Wohn- und Geschäftsstraße, die Burgdamm von der Hindenburgstraße bis nach Ritterhude durchquert und dabei die A 27 überbrückt. An ihr liegen ein Baumarkt mit Gartencenter, ein Nutzfahrzeughandel, ein Stadtteilhaus in der früheren Zigarrenmanufaktur und das Sportgelände der SG Marßel, die Buslinien 93, 94 und 680 fahren hier. Auf rund 1,8 Kilometern ist die Fahrbahn so schlecht, dass seit 2024 Tempo 30 gilt, und eine Sanierung ist mangels Mitteln nicht in Sicht. Dazu kommt, dass die Straße bei Sperrungen an der Ihlpohler Kreuzung mehrfach als Umleitung diente. Für eine Arbeitsstelle heißt das: unerwartet viel Verkehr auf einem Untergrund, auf dem Leitbaken und Fußplatten schlecht stehen. Unsere Kontrollfahrer prüfen, ob die Sicherung auf dem unebenen Belag standfest ist, ob Absperrungen nicht in Schlaglöcher kippen und ob die Beschilderung bei Tempo 30 trotzdem rechtzeitig wahrgenommen wird. An den Einmündungen zur Stockholmer Straße, zur Olof-Palme-Straße und zum Burgdammer Ring achten wir auf Sichtfelder. Liegt gleichzeitig eine Umleitung über die Stader Landstraße, sehen wir nach, ob sich deren Wegweiser und Ihre Baustellenzeichen nicht gegenseitig verdecken.










