Schwachhauser Heerstraße: Baustelle neben der Linie 4
Auf der Schwachhauser Heerstraße fährt die Straßenbahnlinie 4 über die gesamten 3.430 Meter, abschnittsweise kommt die Linie 1 dazu. Beim Umbau zwischen 2003 und 2010 wurden die Gleise hochgepflastert, sodass Autos und Bahn sich vielerorts denselben Raum teilen. Schon 1996 zählte man auf einem kurzen Abschnitt über 33.000 Fahrzeuge am Tag. Für eine Arbeitsstelle heißt das: Ausweichen auf die Gleise ist keine Lösung, und eine Fahrbahneinengung wirkt sofort auf den Takt der Bahn. Wir prüfen, ob die Sicherung den Lichtraum der Straßenbahn frei lässt und ob Baken, Bauzäune und Materiallager auch bei Wind nicht in Richtung Gleis rutschen können. Wo ein Fahrstreifen entfällt, sehen wir nach, ob die Verschwenkung früh genug angekündigt ist und ob Autofahrer nicht unbeabsichtigt in den Gleisbereich geleitet werden. An den Haltestellen kontrollieren wir den Weg der Fahrgäste: Kommen sie vom Bahnsteig über einen gesicherten Pfad auf den Gehweg, oder enden sie zwischen Absperrung und Fahrbahn? Bei 32 abzweigenden Nebenstraßen gibt es außerdem viele Einmündungen, an denen Zeichen die Sicht verstellen können. Wir halten fest, wo ein Fahrzeug aus einer Seitenstraße erst halb auf der Fahrbahn steht, bevor es Bahn und Verkehr sieht, und schlagen eine andere Aufstellung vor.










