Leher Heerstraße zwischen Uppe Angst und Röntgenstraße: acht Bauabschnitte unter einer Rohrbrücke
Im Frühjahr 2023 begann an der Leher Heerstraße eine der größeren Kanalbaustellen im Bremer Osten. Auf 850 Metern mussten Druckleitungen aus Asbestzement von 1960 und 1966 gegen zwei neue Kunststoffrohre getauscht werden. Damit das Abwasser weiterfloss, stand vorher eine blaue Rohrbrücke in 3,50 Metern Höhe neben der Straße. Gebaut wurde in offener Bauweise und in acht Abschnitten, von der Einmündung Uppe Angst über Schorf, Sine-Wessels-Straße und Schönauenstraße bis zur Wilhelm-Röntgen-Straße. Für Autos war die Straße die ganze Zeit gesperrt, Fußgänger und Radfahrer kamen weiter durch, die Straße Schorf wurde zur Sackgasse, und die Busse fuhren Umwege. Genau solche wandernden Baustellen prüfen unsere Kontrollfahrer besonders gründlich. Mit jedem neuen Abschnitt muss die Sperrung an anderer Stelle stehen, und die alte darf nicht halb zurückbleiben. Wir sehen nach, ob die Durchfahrtsverbote an jeder Einmündung stimmen, ob Anwohner aus den Seitenstraßen eine klare Ausfahrt haben und ob der Rad- und Fußweg neben der offenen Baugrube durchgehend abgeschrankt ist. Unter einer aufgeständerten Leitung kontrollieren wir die freie Höhe für Lieferwagen und ob Stützen gegen Anfahren gesichert sind. Wo Busse in Seitenstraßen umgeleitet werden, prüfen wir Haltestellenersatz und Wendemöglichkeiten.










