Hafenrandstraße und Abfahrt Burg-Grambke: Schwerlastverkehr am Rand der Wohnquartiere
Die Hafenrandstraße ist kein einzelner Straßenname, sondern eine Kette aus Beim Industriehafen, Stapelfeldtstraße, Werftstraße und Bremerhavener Straße. Sie verbindet die A 281 an der Abfahrt Burg-Grambke mit den Industriehäfen und dem Westen Gröpelingens, und auf ihr rollt ein großer Teil des Güterverkehrs, der sonst durch Wohnstraßen fahren würde. Für Arbeitsstellen an dieser Achse gelten deshalb andere Maßstäbe als in einer Wohnstraße. Ein Sattelzug braucht mehr Platz in der Kurve, sieht kleine Hindernisse vor dem Führerhaus schlecht und kann nicht spontan ausweichen. Wir prüfen, ob die Fahrstreifenbreiten an Verengungen für Lastzüge reichen, ob Schutzeinrichtungen zur Arbeitsstelle hin die Beschäftigten tatsächlich abschirmen und ob Leitelemente an Einmündungen außerhalb der Schleppkurve stehen. Angefahrene Baken, verdrehte Schilder und weggeschobene Fußplatten halten wir mit Foto fest, denn sie zeigen oft genau, wo die Planung den Fahrzeugen zu wenig Raum gelassen hat. Bei Dunkelheit kontrollieren wir die Warnleuchten und die Rückstrahlung der Elemente, weil viele Lkw früh am Morgen unterwegs sind. Und wir sehen nach, ob Hinweise auf Ihre Baustelle schon vor der Abfahrt von der Autobahn verständlich sind, damit Fahrer nicht erst im Stau merken, dass sie besser anders gefahren wären.










