Hafenstraße: Baudenkmal hinter Gerüst und Busse im Einbahnbetrieb
Die Hafenstraße war einmal eine vierstreifige Ausfallstraße, seit den 1990er Jahren hat sie nur noch zwei Fahrstreifen und dient als Einkaufsstraße für den dicht bewohnten Süden Lehes. Auf ihr verkehren die Buslinien S, 502, 504 bis 506, 508 und 509, an ihren Rändern stehen Gründerzeithäuser, die Pauluskirche und der Wasserturm. Im Mai 2026 musste die Stadt ein verfallendes Baudenkmal mit einem Gerüst sichern, weil Teile der Fassade herabzufallen drohten. Seitdem werden die Autos nur noch auf einem Fahrstreifen am Gerüst vorbeigeführt, und wie lange das so bleibt, war zunächst offen. Für eine Prüfung ist eine solche Engstelle anspruchsvoll, gerade weil sie ohne Baukolonne über Wochen steht. Wir kontrollieren, ob die Wechselverkehrsregelung eindeutig ist und ob Busfahrer und Lieferfahrzeuge die Engstelle ohne Ausweichen über den Gehweg passieren können. Wir sehen nach, ob das Gerüst an den Ecken gut erkennbar ist, ob Fußgänger einen sicheren Durchgang haben und ob Leuchten und Rückstrahler auch in dunklen Herbstnächten ihre Aufgabe erfüllen. Weil die Sicherung keiner laufenden Baustelle gehört, wird sie leicht vergessen; umgefahrene Baken oder abgerissene Schilder bleiben dann tagelang liegen. Genau solche Veränderungen halten wir bei jeder Fahrt mit Foto fest, damit der Verantwortliche sie zeitnah beheben kann.










