Stromkaje und CT IV: Arbeiten am Zaun zwischen Terminal und Dorf
Kaum ein Ort zeigt den Gegensatz so deutlich wie Weddewarden. Zwischen 2004 und 2008 wurde der Container-Terminal um den Abschnitt CT IV verlängert, 340 Meter neue Stromkaje kamen hinzu, die Kaje misst seither 4.930 Meter am Stück. Damit rückte der Hafenbetrieb bis an die Häuser heran, was die Bewohner nicht widerspruchslos hinnahmen. Für Arbeitsstellen bedeutet diese Nachbarschaft: Wer am Rand des Terminals, an Zäunen, Leitungen oder Zufahrten arbeitet, hat auf der einen Seite die Logistik eines Hafens mit Fahrzeugen, die auf Takt fahren, und auf der anderen Seite Anwohner, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Unsere Kontrollfahrer prüfen, ob die Absicherung beiden Seiten gerecht wird. Bleiben Gehwege und Radwege durchgehend vom Baufeld getrennt, auch dort, wo Material angeliefert wird? Sind Absperrschranken lückenlos verbunden, damit niemand quer über die Arbeitsfläche abkürzt? Stehen Warnleuchten so, dass sie vor dem hell erleuchteten Terminal im Hintergrund überhaupt auffallen? Gerade dieser letzte Punkt wird oft unterschätzt, denn grelles Licht von der Kaje kann eine schwache gelbe Leuchte unsichtbar machen. Wir notieren jeden Befund mit Foto, Lage und Uhrzeit und melden dringende Punkte sofort an Ihre Bauleitung.










