Huntebrücke der A 29: sechs Jahre Bauzeit, Verkehr wechselt zwischen alten und neuen Teilbauwerken
Östlich der Innenstadt überspannt die A 29 die Hunte auf einer 441 Meter langen Brücke aus dem Jahr 1978. Sie wird zusammen mit der kleinen Unterführung der L 886 an der Anschlussstelle Oldenburg-Hafen auf rund drei Kilometern je Fahrtrichtung neu gebaut. Seit Oktober 2023 laufen die Arbeiten an den Bauwerken, und weil der Verkehr fließen muss, entsteht erst das eine Teilbauwerk, dann das andere. Im Juli 2026 rollte der Verkehr erstmals über die neue östliche Brücke; dafür waren Vollsperrungen zwischen Oldenburg-Nord und Oldenburg-Ost sowie zwischen Nord und Ohmstede nötig, und die Anschlussstelle Oldenburg-Hafen ging nach längerer Sperrung wieder in Betrieb. Bis Ende 2029 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Für die Absicherung ist jede Umlegung ein heikler Moment: Neue Markierungen liegen neben alten, Fahrstreifen wechseln die Seite, Rampen gehen wieder auf. Unsere Kontrollfahrer prüfen nach jeder Änderung, ob gelbe Markierung und Beschilderung ein eindeutiges Bild ergeben, ob Leitbaken an den Überleitungen vollständig stehen und ob Schutzeinrichtungen zwischen Gegenverkehr und Baufeld durchgehend sind. Unter der Brücke führt ein Geh- und Radweg; auch dort schauen wir, ob die Führung an der Baustelle vorbei sicher bleibt.










