B 206 mit Störbrücke: die Umgehung als Rückgrat für Lkw und Umleitungen
Seit die B 206 nicht mehr durch die Innenstadt läuft, trägt die Umgehung fast den gesamten Durchgangsverkehr: Lkw zwischen der A 23 bei Itzehoe und der A 7 bei Bad Bramstedt, Berufspendler aus Hohenlockstedt und Wrist, Landmaschinen zwischen den Höfen. Mittendrin quert sie auf einer eigenen Brücke die Stör. Für jede Arbeitsstelle auf diesem Stück gilt, dass der Verkehr schnell fährt und Ausweichstrecken lang sind. Zudem ist die Bundesstraße selbst die Umleitung, wenn innerorts gebaut wird, wie 2025 bei der K 1 über den Abschnitt Freudental. Unsere Kontrollfahrer achten darauf, dass Tempotrichter und Vorwarnung früh genug beginnen, damit niemand aus voller Fahrt auf eine Fahrbahnverengung trifft. Auf der Brücke selbst ist der Platz knapp. Wir schauen, ob Leitwände und Baken die Restbreite klar zeigen, ob Schilder auf dem Geländer standfest befestigt sind und ob Gehweg und Radweg auch während der Bauzeit gesichert bleiben. Wird eine Baustellenampel eingesetzt, messen wir, ob der Stauraum vor der Brücke reicht oder ob die Schlange bis in die Kreuzung zurückläuft. Nachts prüfen wir die Warnleuchten, denn außerhalb der Stadt gibt es keine Straßenbeleuchtung. Und wo die Umleitung von der Bundesstraße abzweigt, kontrollieren wir die Wegweisung, damit Ortsfremde nicht im Wohngebiet landen.










