Elbe-Lübeck-Kanal: Brücken als Engstellen im Netz
Der Kanal durchzieht das Stadtgebiet und wird nur über eine begrenzte Zahl von Brücken gequert. Wird eines dieser Bauwerke saniert, halbseitig gesperrt oder in seiner Tragfähigkeit eingeschränkt, existiert keine gleichwertige Alternative in unmittelbarer Nähe. Die Umleitung führt dann über mehrere Kilometer und viele Entscheidungspunkte, und die Ersatzroute ist häufig nicht für den verlagerten Schwerverkehr ausgelegt. Wir fahren solche Strecken vollständig ab und bewerten jeden Entscheidungspunkt aus Sicht eines Fahrers ohne Ortskenntnis. Auf dem Bauwerk selbst gilt: Der Querschnitt ist endgültig, ein Ausweichen in den Seitenraum ist ausgeschlossen. Wir bewerten Restbreiten deshalb mit engeren Toleranzen und prüfen sie gegen Busse, Müllfahrzeuge und Rettungsdienst. Bei Gewichts- oder Höhenbeschränkungen kontrollieren wir mit besonderer Sorgfalt, ob die Ankündigung so früh erfolgt, dass Schwerverkehr noch ausgeleitet werden kann, bevor eine Wendemöglichkeit fehlt.










