Anschlussstelle A 7: zwei Maßstäbe auf wenigen hundert Metern
Im Bereich der Anschlussstelle wechselt der Charakter des Verkehrs innerhalb kurzer Distanz vollständig. Auf der Autobahn und den Rampen gelten hohe Geschwindigkeiten, entsprechend lange Vorankündigungswege und stufenweise aufgebaute Geschwindigkeitsreduzierungen. Wenige hundert Meter weiter beginnt der innerörtliche Bereich mit Knotenpunkten, Fußgängerquerungen und Radverkehr. Arbeitsstellen in dieser Übergangszone werden in der Praxis häufig nach nur einem der beiden Maßstäbe abgesichert, und genau daraus entstehen die typischen Mängel: eine Vorankündigung, die für Ortsverkehr ausreicht, aber für abfließenden Autobahnverkehr zu spät kommt, oder eine Beschilderung, die den Autobahnmaßstab abbildet und dabei die Fußgängerquerung im Ortsbereich ignoriert. Wir bewerten deshalb beide Seiten getrennt und prüfen zusätzlich das Zusammenwirken von Baustellenbeschilderung und regulärer Zielführung zur Autobahn, weil sich diese im Rampenbereich häufig überlagern und widersprechen.










