Oldenburger Bruch: Bahnneubau zwischen Gräben und Wirtschaftswegen
Nördlich der Stadt wird die Strecke 1100 für die Feste Fehmarnbeltquerung aus- und neu gebaut. Im Planfeststellungsabschnitt 4, der von der Grenze zu Damlos bis zur Grenze zwischen Heringsdorf und Göhl reicht, sehen die Pläne die Eisenbahnüberführungen Oldenburger Bruch und Milchdamm vor, außerdem Lärmschutzwände bei Oldenburg, eine verrohrte Querung des Hoheliethgrabens, Wegeanpassungen am Schwarzen Damm und am Bruchweg, einen ertüchtigten Meiereiweg und eine zusätzliche Feldzufahrt. Der Milchdamm soll als Rettungszufahrt ausgebaut werden. Für den Straßenverkehr heißt das: Schmale Gemeinde- und Wirtschaftswege werden plötzlich zu Baustraßen, auf denen Lkw, landwirtschaftliche Fahrzeuge, Radfahrer und Anlieger aufeinandertreffen. Bei unseren Kontrollen sehen wir uns genau diese Übergänge an. Sind Baustellenausfahrten auf übergeordnete Straßen ausgeschildert und frei von Sichthindernissen? Liegt Erdreich auf der Fahrbahn, das bei Regen zur Rutschfläche wird? Stehen Absperrungen an Grabenkanten standfest, auch wenn der Boden im Bruch nachgibt? Und bleibt eine Rettungszufahrt tatsächlich befahrbar, wenn Material zwischengelagert wird? Jede Abweichung landet mit Foto und Kilometrierung im Protokoll.










