B 76 und B 203 durch die Sanduhr: wenig Platz zwischen Ostsee und Noor
Auf mehr als sieben Kilometern zieht die B 76 durch Eckernförde, auf einem Teil davon teilt sie sich die Trasse mit der B 203. Zwischen Ostsee und Windebyer Noor bleibt für diese Hauptachse nur ein schmaler Streifen Land, und genau dort müssen Leitungen erneuert, Fahrbahnen saniert und Einmündungen umgebaut werden. Eine Fahrstreifenreduzierung auf diesem Abschnitt wirkt sich sofort auf den Verkehr zwischen Kiel und Schleswig aus, auf Busse des Stadtverkehrs und auf den Weg der Pendler zu den Kasernen. Aus Sicht eines Prüfers entstehen die Probleme selten am ersten Tag, sondern danach: Eine Leitbake wird beim Rangieren angefahren und nicht wieder ausgerichtet, eine Vorwarntafel steht nach dem Mähen schief, die Baustellenampel schaltet nach einem Stromausfall nicht mehr richtig. Unsere Kontrollfahrer fahren deshalb die Arbeitsstelle aus beiden Richtungen an und achten darauf, ob die Ankündigung bei der hier gefahrenen Geschwindigkeit früh genug kommt. Wir messen nach, ob die verbleibenden Fahrstreifen breit genug für Linienbusse und Lkw sind, prüfen gelbe Markierungen auf Vollständigkeit und schauen, ob alte weiße Linien sauber getilgt wurden. Wo der Verkehr über Nebenstraßen umgeleitet wird, fahren wir die gesamte Strecke ab und notieren fehlende oder verdeckte Wegweiser.










