A 391 als Westtangente: zwölf Kilometer Stadtautobahn, im Süden ohne Standstreifen
Die A 391 wurde gebaut, um Innenstadt und Stadtring zu entlasten. Heute trägt sie weit mehr: Zwischen dem Dreieck Braunschweig-Südwest und Wenden rollt auch Fern- und Schwerverkehr, der von der A 39 zur A 2 oder weiter über die B 4 nach Gifhorn will. Unterwegs liegen das Kreuz Ölper mit der A 392 aus der nördlichen Innenstadt und das Kreuz Braunschweig-Nord mit der A 2. Im Süden ist die Strecke vierstreifig und über mehrere Kilometer ohne Standstreifen. Genau das macht Arbeitsstellen hier anspruchsvoll: Es gibt keinen Raum, in den ein Pannenfahrzeug oder ein Baustellenfahrzeug ausweichen könnte, und jede Einengung trifft sofort den fließenden Verkehr. Unsere Kontrollfahrer prüfen auf solchen Abschnitten, ob Vorwarnung und Geschwindigkeitstrichter früh genug beginnen, ob Leitbaken an Überleitungen lückenlos stehen und ob Fahrstreifenbreiten zur Beschilderung passen. An den Rampen der Kreuze schauen wir, ob abfahrende Lkw nach der Kurve noch eine klare Linie finden. Nachts achten wir auf Warnleuchten und Leuchtpfeile, denn auf einer Stadtautobahn ohne durchgehende Beleuchtung ist eine erloschene Lampe schnell eine echte Lücke. Gefährliches melden wir sofort telefonisch.










