Hauptstraße und Rhinstraße: Bauen im denkmalgeschützten Dorfkern
Hohenschönhausen ist als Straßendorf entstanden, und die Hauptstraße ist bis heute sein Rückgrat. Der Dorfkern rund um diese Straße steht vollständig unter Denkmalschutz, gleichzeitig gehört die Achse Hauptstraße–Rhinstraße zu den übergeordneten Verbindungen zwischen Weißensee, Alt-Hohenschönhausen und Friedrichsfelde. Viele örtliche Straßen münden hier ein, an der Hauptstraße liegt ein Einkaufszentrum, und die Linie 256 verbindet die Straße direkt mit dem Bahnhof Lichtenberg. Für eine Baustelle bedeutet das wenig Platz: Historische Gebäude stehen nah an der Fahrbahn, Gehwege sind schmal, Lieferfahrzeuge halten am Rand. Wir prüfen an Arbeitsstellen in diesem Abschnitt, ob die Restfahrbahn für Busse und Lkw breit genug ist und die Verschwenkung weich genug geführt wird, damit niemand über die Absperrung fährt. Wir achten darauf, dass Fußgänger nicht auf die Fahrbahn gedrängt werden, sondern einen gesicherten Notweg mit Bordsteinrampe und Tastkante haben. An den vielen Einmündungen kontrollieren wir die Sicht auf den bevorrechtigten Verkehr, weil Bauzäune und abgestellte Container sie leicht verdecken. Und wir sehen nach, ob die Beschilderung der Umleitung die Ortsunkundigen tatsächlich zur Rhinstraße oder zur Landsberger Allee führt, statt sie in die engen Wohnstraßen zu schicken.










