Kreuzung Treskowallee und Edisonstraße: was nach dem Abriss der Wuhlheide-Brücke zu beachten ist
Die Brücke An der Wuhlheide war 1989 als Anschluss an eine geplante Autobahn eröffnet worden. Eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion zerstörte den Beton von innen, 2017 wurde sie für schwere Fahrzeuge gesperrt, bei regelmäßigen Prüfungen fanden sich immer mehr Risse. Im Mai 2025 folgte die Vollsperrung und der Abriss rund um die Uhr, die Straßenbahnlinien wurden umgeleitet, die M17 fuhr zunächst nur als Pendel. Ab dem 29. Mai rollten die Bahnen wieder über die Kreuzung, die zu diesem Zeitpunkt keine Ampel hatte; Sicherheitspersonal regelte Tram, Fußgänger und Radfahrer. Die Verkehrssenatorin kündigte an, die Brücke nicht wieder aufzubauen. Für Arbeitsstellen an diesem Knoten bedeutet das: Wo früher ein Teil des Verkehrs über das Bauwerk floss, kreuzen sich heute alle Ströme auf einer Ebene. Unsere Kontrollfahrer achten dort darauf, ob provisorische Verkehrsführungen für Autofahrer eindeutig sind, ob Fußgänger und Radler sicher über die Gleise geführt werden und ob die Sicht auf herannahende Straßenbahnen frei bleibt. Absperrungen, Leitbaken und Warnleuchten prüfen wir auch nachts, weil eine Kreuzung ohne gewohnte Ampel im Dunkeln für Ortsfremde schwer zu lesen ist. Fehlende oder widersprüchliche Schilder halten wir mit Foto fest.










