Freybrücke über die Havel: Baustellen auf einem Bauwerk mit 60.000 Fahrten am Tag
Zwischen Pichelsdorf und der Halbinsel Pichelswerder führt die Heerstraße über die Freybrücke, die zugleich die Bundesstraßen 2 und 5 trägt. Der Vorgängerbau von 1908/09 litt ab 2008 unter starker Korrosion, er wurde auf Tempo 30 beschränkt und ab Januar 2014 für schwere Lkw gesperrt. Ab dem 1. September 2014 lief der Verkehr Richtung Spandau über eine Behelfsbrücke, am 20. Dezember 2016 wurde der Neubau freigegeben, die Restarbeiten waren Ende 2017 abgeschlossen. Die neue Brücke ist 157,90 Meter lang, 24,50 Meter breit und bietet Containerschiffen eine Durchfahrtshöhe von 5,25 Metern. Täglich fahren etwa 60.000 Autos darüber. Dieser Bauablauf zeigt, worauf es bei Arbeiten an einer solchen Brücke ankommt: auf saubere Überleitungen, standfeste Absperrungen und klare Wege für Fußgänger und Radfahrer. Wir prüfen an Brückenbaustellen, ob die Fahrstreifen beim Auffahren auf das Bauwerk ruhig geführt werden und ob Schutzeinrichtungen lückenlos stehen. Wir kontrollieren, ob Gehwege auf der Brücke durchgängig benutzbar bleiben und ob Arbeiten unter dem Bauwerk die Schifffahrt und Uferwege nicht unbemerkt gefährden. Bei Wind auf der offenen Havel sehen wir besonders nach Baken, Fußplatten und Bauzäunen.










