Hauptstraße und Rheinstraße: Metrobus, Lieferverkehr und Ladenzeile auf dem alten Chausseezug
Der Straßenzug aus Hauptstraße und Rheinstraße ist das Rückgrat Friedenaus. Er folgt der früheren Provinzialchaussee nach Potsdam, trug lange die B 1 und ist bis heute eine Ausfallstraße in den Südwesten. Auf ganzer Länge fahren die Metrobusse M48 und M85, an beiden Seiten reihen sich Geschäfte, Praxen und Cafés. Auf der Rheinstraße dient der Mittelstreifen zwischen Walther-Schreiber-Platz und Kaisereiche als Parkfläche, nördlich davon ist er begrünt. Eine Arbeitsstelle trifft hier gleichzeitig auf Gelenkbusse, haltende Lieferfahrzeuge, ausparkende Autos und viele Fußgänger, die die Straße zwischen den Läden queren. Aus Sicht unserer Kontrollfahrer entstehen die Probleme meist an den Rändern der Absicherung: Eine Haltestelle wird verlegt, aber der Ersatz ist nicht ausgeschildert. Eine Verschwenkung ist für Pkw geplant, nicht für den Bus mit seinem Überhang. Ein Lieferant stellt sich in die Vorwarnung, weil die Ladezone weggefallen ist. Wir prüfen, ob Busse die Engstelle ohne Rangieren passieren, ob Wartende an der Ersatzhaltestelle sicher stehen und ob Querungen für Fußgänger erhalten bleiben. An Knoten wie der Kaisereiche, wo fünf Straßen zusammenlaufen, achten wir auf eindeutige Fahrbeziehungen und darauf, dass provisorische Ampeln zu den Wegen passen, die Menschen tatsächlich nehmen.










