Knoten Eberswalder Straße: fünf Straßen unter der Hochbahn
Unter dem Hochbahnhof Eberswalder Straße laufen Schönhauser Allee, Danziger Straße, Eberswalder Straße, Kastanienallee und Pappelallee in einer Kreuzung zusammen. Darunter die Pfeiler der Hochbahn, daneben Straßenbahngleise, Radwege, Fußgängerfurten und viel Querverkehr. Eine Arbeitsstelle, die hier einen Fahrstreifen oder eine Furt wegnimmt, verändert das Verhalten an allen Zufahrten gleichzeitig. Wir prüfen an diesem Knoten zuerst, ob Schilder und Warnleuchten zwischen den Pfeilern überhaupt sichtbar sind oder von ihnen verdeckt werden, und ob die Vorankündigung auf jeder Zufahrt vor der Stelle steht, an der sich Fahrer einordnen. Danach sehen wir auf die Fußgänger: Wird eine Furt verlegt, muss die neue Querung erkennbar, abgesenkt und mit der Signalisierung abgestimmt sein. Häufig finden wir, dass eine provisorische Führung auf dem Papier stimmt, aber von Menschen, die ihren Weg kennen, schlicht ignoriert wird, weil der Umweg zu lang wirkt. Dann ist die Absperrung nicht wirksam, auch wenn jede Bake richtig steht. Wir halten fest, wo Fußgänger tatsächlich laufen, zu welcher Uhrzeit wir das beobachtet haben und welche Änderung die Führung annehmbarer machen würde. Auch Radfahrer, die im Knoten zwischen Gleisen und Bordstein eingeklemmt werden, gehören in den Bericht.










