Landsberger Allee: Großstadtachse mit Tram in der Mitte
Rund elf Kilometer misst die Landsberger Allee vom Friedrichshain bis nach Hellersdorf, in Fennpfuhl bildet sie die Ost-West-Achse und zugleich die Nordkante von Anton-Saefkow-Platz und Fennpfuhlpark. Sie quert auf ihrem Weg dreimal die S-Bahn, am Bahnhof Landsberger Allee liegt der Umstieg zur Ringbahn. Auf der Allee verkehren abschnittsweise die Straßenbahnlinien M5, M6, M8 und 16, und an der Kreuzung mit dem Weißenseer Weg treffen zwei Hauptachsen des Ortsteils aufeinander. Von 1950 bis 1992 hieß die Straße Leninallee. Für Arbeitsstellen heißt das: Autos, Straßenbahn, Radfahrer und Fußgänger teilen sich einen Querschnitt, in dem jede Einengung mehrere Verkehrsarten zugleich trifft. Wir prüfen, ob die Verkehrsführung bei Fahrstreifensperrung den Abstand zum Gleisbereich einhält und Autofahrer nicht verleitet, auf den Bahnkörper auszuweichen. An den Haltestelleninseln kontrollieren wir, ob Fahrgäste einen gesicherten Zugang behalten und ob provisorische Ampeln zur Bahnsteiglage passen. Wir achten auf saubere gelbe Markierungen über alte weiße Linien hinweg und auf Absperrungen, die dem Sog vorbeifahrender Bahnen standhalten. Nachts fahren wir die gesamte Strecke der Absicherung ab und prüfen die Warnleuchten.










