Falkenberger Chaussee am Außenring: drei Brücken für drei Verkehrsarten
Die Falkenberger Chaussee ist die Hauptschlagader von Neu-Hohenschönhausen. Am Bahnhof Hohenschönhausen überquert sie den Berliner Außenring nicht auf einer, sondern auf drei Brücken: Auf der nördlichen und der südlichen fahren die Autos, auf der mittleren Busse und Straßenbahnen. Unter ihnen halten die S75 und vier Regionalbahnlinien. Diese Trennung funktioniert im Alltag gut, macht eine Baustelle aber anspruchsvoll. Wird auf einer der Brücken ein Fahrstreifen gesperrt oder der Verkehr auf ein anderes Bauwerk verlegt, ändern sich die Fahrbeziehungen an beiden Brückenköpfen gleichzeitig. Wer aus einem der Wohnviertel kommt, muss vielleicht anders abbiegen als gewohnt, und Fußgänger auf dem Weg zum Bahnsteig kreuzen Fahrstreifen, die gestern noch gesperrt waren. Wir prüfen an diesem Knoten, ob die Vorwegweisung vor beiden Brückenköpfen zur aktuellen Führung passt, ob Fahrstreifen auf der Brücke mit Leitbaken klar getrennt sind und ob die Kante zur Arbeitsfläche auch nachts deutlich leuchtet. Auf der mittleren Brücke achten wir darauf, dass weder Material noch Baken in den Fahrweg von Straßenbahn und Bus ragen. Für die Wege zu den Bahnsteigen kontrollieren wir, ob Treppen und Zugänge frei bleiben und ob provisorische Querungen dort liegen, wo nach Ankunft eines Zuges die Menschen tatsächlich über die Straße gehen.










