Wilhelmsruher Damm: eine Achse mit Bus im Zweieinhalb-Minuten-Takt
Der Wilhelmsruher Damm ist die zentrale Ost-West-Achse des Märkischen Viertels und der einzige Straßenzug, der nicht nach einem Ort der Mark Brandenburg benannt ist, sondern nach dem Nachbarortsteil Wilhelmsruh. Im Durchschnitt fährt hier in jeder Richtung alle zweieinhalb Minuten ein Bus. Am Westende liegt der Bahnhof Wittenau mit S1, S85 und dem Endpunkt der U8, an der Ecke zum Senftenberger Ring das Märkische Zentrum mit rund 50.000 Quadratmetern, über 120 Geschäften und rund 30 Arztpraxen. Linien wie M21, X21, X33 und 124 halten dort. Für viele der rund 41.000 Bewohner ist diese Straße der Weg zur Bahn, zum Einkauf und zur Arbeit. Wird auf dem Damm gebaut, betrifft das nicht nur Autofahrer, sondern vor allem den Busverkehr und die Fahrgäste an den Haltestellen. Wir prüfen, ob die Fahrstreifen trotz Einengung breit genug für Gelenkbusse bleiben und ob verlegte Haltestellen gut sichtbar, barrierefrei erreichbar und gegen den Verkehr gesichert sind. Wir achten darauf, dass Querungen zu den Haltestellen nicht verschwinden, wenn ein Gehweg gesperrt wird, denn sonst laufen Menschen zwischen fahrenden Bussen über die Fahrbahn. Rückstau prüfen wir besonders am Bahnhof Wittenau, wo Umsteiger, Lieferverkehr und Pendler zusammenkommen. Bei Dunkelheit kontrollieren wir, ob die Warnleuchten gegen die Beleuchtung von Läden und Fahrzeugen erkennbar bleiben.










