Wasserstadtbrücke und Spandauer-See-Brücke: Havelquerungen mit Platz für die Zukunft
Wer aus Haselhorst nach Hakenfelde will, nimmt eine der zwei Brücken, die in den 1990er Jahren für die Wasserstadt Oberhavel gebaut wurden. Die Spandauer-See-Brücke verbindet seit dem 1. Dezember 1997 Hugo-Cassirer-Straße und Pohleseestraße, sie ist 302,5 Meter lang und 28 Meter breit. Weiter nördlich führt seit dem 26. Mai 2001 die Wasserstadtbrücke von der Daumstraße zur Rauchstraße: 306 Meter lang, gut 34 Meter breit, mit zwei Fahrstreifen je Richtung, Geh- und Radwegen auf beiden Seiten und einem 8,5 Meter breiten Mittelstreifen, der für eine mögliche Straßenbahn freigehalten wird. Arbeiten auf solchen Stahlbrücken, ob Fahrbahnbelag, Fugen, Geländer oder Leitungen in den Kappen, bedeuten Einengungen dort, wo niemand ausweichen kann. Wir prüfen, ob die Sperrung schon vor der Rampe angekündigt ist und nicht erst auf der Brücke, ob Fahrstreifenwechsel klar markiert sind und ob Radfahrer und Fußgänger bei gesperrtem Seitenweg einen geschützten Ersatz auf dem Bauwerk haben. Da beide Brücken über die Havel-Oder-Wasserstraße führen, achten wir auch darauf, dass am Geländer nichts lose befestigt ist, was bei Wind ins Wasser oder auf die Fahrbahn fallen kann. Bei Dunkelheit kontrollieren wir die durchgehende Beleuchtung der Absperrung über die ganze Länge.










