Kirchhainer Damm an der Landesgrenze: der Eingang der B 96 nach Berlin
Die Bundesstraße 96 überquert in Lichtenrade die Landesgrenze und heißt ab dort Kirchhainer Damm. Zwischen Rangsdorf und der Stadtgrenze ist sie vierstreifig ausgebaut, und auch der Kirchhainer Damm erhielt Anfang der 2010er Jahre vier Fahrstreifen mit einem schmalen Mittelstreifen, teils eingefasst von Schallschutzwänden. Kurz vor der Grenze zweigt die B 96a ab. Am früheren Grenzübergang steht seit 2009 das Mauerdenkmal an der B 96. Wer hier eine Arbeitsstelle einrichtet, hat es mit Fahrzeugen zu tun, die aus der freien Strecke kommen und noch nicht auf Stadtverkehr eingestellt sind. Der schmale Mittelstreifen lässt wenig Platz für Verschwenkungen, und die Schallschutzwände nehmen Ausweichflächen am Rand. Wir prüfen deshalb besonders die Vorwarnung: Steht die erste Beschilderung früh genug, also schon vor der Grenze, wenn die Anordnung es vorsieht? Sind Geschwindigkeitsbeschränkungen stufenweise aufgebaut und gut sichtbar? Werden zwei Fahrstreifen ruhig auf einen zusammengeführt, mit lückenloser Leitbakenreihe? Wir kontrollieren, ob Einfahrten von Seitenstraßen trotz Sperrung sicher bleiben und ob Rad- und Fußwege neben der Baustelle durchgängig geführt sind. Bei Dunkelheit sehen wir nach, ob Warnleuchten arbeiten und die Absperrung im Scheinwerferlicht klar erkennbar ist.










