A 10 und Anschlussstelle Michendorf: Fernverkehr am südlichen Berliner Ring
Am südlichen Berliner Ring zeigt sich, was eine stark belastete Autobahn für jede Arbeitsstelle bedeutet. Für den Abschnitt zwischen den Dreiecken Nuthetal und Potsdam wurden beim achtstreifigen Ausbau bis zu 126.000 Fahrzeuge am Tag prognostiziert, rund ein Viertel davon Schwerverkehr. Mit dem Ausbau kamen Lärmschutzwände auf rund 5.500 Metern, etwa 30 Schilderbrücken und offenporiger Asphalt. Wer hier eine Fahrbahn einengt, an einer Rampe der Anschlussstelle Michendorf arbeitet oder Schutzwände und Entwässerung instand setzt, hat Verkehr mit hoher Geschwindigkeit und hohem Lkw-Anteil direkt neben sich. Unsere Kontrollfahrer prüfen, ob die Vorwarnung rechtzeitig beginnt und auch bei Kolonnenfahrt sichtbar ist, ob Überleitungen und Fahrstreifenreduzierungen sauber markiert sind und ob Leitelemente und Warnleuchten bei Dunkelheit und Nässe gut erkennbar bleiben. An den Rampen achten wir darauf, dass eine Sperrung nicht erst hinter der Kurve auftaucht und dass Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen ausreichend lang bleiben. Nach Sturm sehen wir nach umgewehten Baken und verschobenen Fußplatten, denn der Sog großer Fahrzeuge setzt der Absicherung hier stärker zu. Jeder Befund wird mit Foto, Kilometer- oder Lageangabe und Uhrzeit festgehalten.










