Pendlerspitzen an der B 96: warum der Prüfzeitpunkt über das Ergebnis entscheidet
Eine Arbeitsstelle an der B 96 sieht um elf Uhr morgens anders aus als um halb acht. In der Spitze stehen Fahrzeuge dicht an dicht bis in den Absperrbereich hinein, Leitbaken werden gestreift, Fußgänger queren zwischen stehenden Autos, und Ausweichverkehr sucht sich Wege durch Wohnstraßen, die dafür nicht ausgelegt sind. Wer nur außerhalb der Spitze kontrolliert, sieht eine Absicherung, die in Ordnung ist – und übersieht genau die Belastung, unter der sie versagt. Wir legen unsere Kontrollfahrten in dieser Region deshalb bewusst auch in die Verkehrsspitzen und dokumentieren, ob die Führung dann noch trägt: Bleibt der Absperrbereich frei, ist die Vorwarnstrecke ausreichend lang, um Rückstau zu bewältigen, funktioniert die Fußgängerführung, wenn beide Fahrtrichtungen stehen? Diese Befunde sind es, die eine Absicherung tatsächlich verbessern.










