Gemeinsame Trasse von B 97 und B 156: sechs Kilometer doppelte Last
Zwischen der Berliner Kreuzung und der Mitte von Schwarze Pumpe laufen B 97 und B 156 auf einer gemeinsamen Trasse. Auf diesem Stück treffen sich der Nord-Süd-Verkehr zwischen Cottbus, Hoyerswerda und Dresden mit dem Ost-West-Verkehr zwischen Großräschen und Bautzen. Für jede Arbeitsstelle auf diesem Abschnitt bedeutet das: Es gibt kaum eine Ausweichroute, die nicht selbst stark belastet ist, und ein Rückstau wirkt in zwei Richtungen weiter. Was wir hier am häufigsten sehen, sind Vorwarnungen, die für eine einzelne Bundesstraße bemessen sind, obwohl der Verkehr von zwei Seiten zuläuft, sowie Wegweiser zur Umleitung, die nur eine der beiden Straßennummern nennen. Ortsunkundige Lkw-Fahrer folgen dann der falschen Beschilderung und landen in Wohnstraßen. Wir prüfen daher den gesamten Zulauf: Stehen Gefahrzeichen und Beschränkungen früh genug, sind Umleitungsziele für beide Bundesstraßen eindeutig ausgeschildert, und passt die Verkehrsführung zur Anordnung? An Lichtsignalanlagen zählen wir, wie weit sich der Stau in Spitzenzeiten zurückzieht und ob er Einmündungen oder Haltestellen blockiert. Bei längeren Engstellen achten wir darauf, dass Leitbaken auch dann eine klare Linie bilden, wenn Sattelzüge sie in der Kurve streifen. Alles, was wir finden, halten wir mit Foto aus Fahrersicht fest und ordnen es im Bericht nach Dringlichkeit.










