B 104 und B 208: Arbeitsstellen am Schnittpunkt zweier Bundesstraßen
In Gadebusch treffen zwei Bundesstraßen aufeinander. Die B 104 verbindet Lübeck über Schönberg und Rehna mit Schwerin und führt mit einer Ortsumgehung an der Stadt vorbei. Die B 208 kommt aus Ratzeburg und läuft weiter nach Wismar; sie begann um 1937 als Verbindung von Gadebusch nach Ratzeburg und endete zu DDR-Zeiten an der Grenze bei Herrnburg. Für 2015 sind auf den meisten ihrer Abschnitte rund 4.500 Fahrzeuge am Tag mit etwa sechs Prozent Schwerverkehr erfasst. Wo zwei solche Straßen sich kreuzen, wirkt jede Arbeitsstelle in mehrere Richtungen. Eine halbseitige Sperrung auf der einen Bundesstraße staut Verkehr bis in den Knoten, eine Vollsperrung schickt Lastzüge auf Umleitungen über Kreisstraßen und durch Dörfer. Wir prüfen, ob die Vorwarnung auf allen Zufahrten steht und nicht nur auf der Strecke, an der gebaut wird. Ampelregelungen kontrollieren wir auf Räumzeiten, die zur Länge der Engstelle passen, Umleitungen fahren wir bis zum Ende ab. In Kurven und vor Kuppen achten wir auf ausreichende Sicht auf das Stauende. Abends sehen wir nach, ob Warnleuchten arbeiten und Leitbaken nach dem Vorbeifahren der Lastzüge noch an ihrem Platz stehen. Den Abbau prüfen wir ebenfalls, denn vergessene Baken auf einer Bundesstraße sind bei Nacht ein Hindernis.










