Anschlussstelle Wittenburg: Kreisverkehr statt Unfallhäufungsstelle
Der Knoten der L 04 an der Anschlussstelle Wittenburg gilt als Unfallhäufungsstelle, deshalb lässt das Straßenbauamt Schwerin ihn 2026 für rund 2,75 Millionen zum Kreisverkehr umbauen. In der Hauptbauphase ist die L 04 im Knotenbereich voll gesperrt; die Abfahrt aus Richtung Hamburg und die Auffahrt Richtung Berlin sind nicht nutzbar, der Verkehr soll über die Anschlussstellen Zarrentin und Hagenow ausweichen. Für eine Kontrolle beginnt die Baustelle damit nicht am Bauzaun, sondern auf der Autobahn. Wir prüfen, ob die Sperrung der Abfahrt rechtzeitig vor der Ausfahrt angekündigt ist, ob Umleitungstafeln an den Nachbaranschlüssen stehen und lesbar sind und ob Fahrzeuge, die trotzdem abfahren wollen, nicht auf dem Verzögerungsstreifen vor einer Absperrung stehen bleiben. Am Baufeld selbst sehen wir uns an, ob die Absperrung der Rampen standsicher ist, ob Leitbaken die verbliebenen Fahrbeziehungen eindeutig führen und ob Fußgänger und Radfahrer um das Baufeld herumgeleitet werden, wie es vorgesehen ist. Weil Kreisverkehre schrittweise entstehen, ändern sich Fahrwege oft von Woche zu Woche. Wir kontrollieren gezielt nach jedem Umbau und halten mit Foto und Uhrzeit fest, ob alte Markierungen und Zeichen noch irreführen.










