Fährhafen Mukran: Schwergut, Offshore-Wind und Breitspurgleise
Der Fährhafen Sassnitz in Mukran ist längst mehr als ein Fähranleger. Seit 2016 gibt es einen eigenen Liegeplatz für schwere Bauteile, vor allem für Windparks auf der Ostsee, dazu kommen das LNG-Terminal, Getreide- und Stückgutumschlag sowie das große Ausbauprojekt seit Sommer 2025. Für den Straßenverkehr heißt das: Auf der Zufahrt über die L 29 und rund um den Gewerbepark sind Sattelzüge, Spezialfahrzeuge und Baustellenverkehr unterwegs, oft mit Überbreite oder Überlänge. Arbeitsstellen an diesen Straßen müssen Platz für Fahrzeuge lassen, die nicht ausweichen können. Unsere Kontrollfahrer prüfen, ob Fahrstreifen nach Verschwenkungen breit genug bleiben, ob Leitbaken in Kurven nicht in die Schleppkurve ragen und ob Absperrungen nach dem Vorbeifahren eines Schwertransports noch an ihrem Platz stehen. Wo Gleise der Hafenbahn eine Straße kreuzen, achten wir darauf, dass Absperrungen den Blick auf Andreaskreuz und Signale freilassen und sich kein Rückstau über den Gleisen bilden kann. An Ein- und Ausfahrten von Baustellenflächen kontrollieren wir Sichtfelder, Verschmutzung der Fahrbahn und die passende Beschilderung. So bleibt der Hafenbetrieb flüssig, ohne dass die Sicherheit an der Arbeitsstelle leidet.










