Warnowbrücke: ein Übergang, keine Ausweichroute
Seit 2015 überspannt ein festes Bauwerk die Warnow in Schwaan; vorher stand hier eine Hubbrücke von 1928, die am Ende baufällig war. Für den Verkehr ist die Brücke ein Engpass, denn Schwaan ist der Knoten der Landesstraßen aus Bad Doberan, Güstrow und Bützow. Arbeiten auf oder an der Brücke, an den Rampen oder an Leitungen, die über das Bauwerk geführt werden, wirken deshalb sofort auf das ganze Umland. Wird ein Fahrstreifen eingezogen, staut sich der Verkehr bis in die Altstadt zurück; wird gesperrt, ist der Umweg lang. Unsere Kontrollfahrer prüfen an der Brücke zuerst, ob die Lichtsignalanlage einer einstreifigen Verkehrsführung die Räumzeit für die gesamte Brückenlänge berücksichtigt und ob Haltelinien so liegen, dass Lkw und Busse nicht auf dem Bauwerk stehen bleiben müssen. Wir sehen nach, ob Radfahrer auf dem Radweg Berlin–Kopenhagen eine sichere Führung haben oder plötzlich auf die Fahrbahn gedrängt werden. Am Geländer und an Übergängen achten wir darauf, dass Absperrungen nicht durch Wind oder Fahrtwind ins Wasser oder in den Fahrstreifen geraten.










