L 24 als Ausweichstrecke: schwere Lastzüge auf einer Landesstraße am See
Seit die Brücke der B 192 über die Bahngleise in Waren nur noch Fahrzeuge bis zwölf Tonnen trägt, schickt die ausgewiesene Umleitung schwere Lastzüge über Sietow und die L 24 nach Röbel, weiter über die B 198 nach Wesenberg und Neustrelitz. Die Beschränkung in Waren ist bis Ende Juli 2028 angesetzt. Damit rollen auf einer Landesstraße, die eigentlich Röbel mit der B 192 verbindet, Sattelzüge, Tanklaster und Baustofftransporte, die sonst nie hier vorbeikämen. Ihre Fahrer kennen die Strecke oft nicht und verlassen sich auf die Umleitungsbeschilderung. Wer in diesen Jahren an der L 24 oder in der Ortsdurchfahrt arbeitet, muss die Engstelle für Fahrzeuge in voller Lastwagenbreite planen. Unsere Kontrollfahrer messen die verbleibende Fahrbahnbreite nach, prüfen, ob Baken und Schranken weit genug vom Fahrstreifen stehen, und halten fest, wenn Leitelemente bereits angefahren wurden. Wir achten darauf, dass die Vorwarnung früh genug kommt, damit ein schwerer Zug rechtzeitig bremsen kann, und dass eine Baustellenampel ihre Räumzeit nach langsamen Lastwagen bemisst. Gerät die Umleitung durch eine zusätzliche Sperrung an ihre Grenzen, fahren wir die Ersatzstrecke ab und melden, wo Hinweisschilder fehlen oder sich zwei Umleitungen widersprechen.










