Das Blaue Wunder: Arbeitsstellen vor einer Klappbrücke
Die Peenebrücke ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke mit einem 42 Meter langen Klappteil. Öffnet sie für Schiffe, steht der Verkehr auf der B 111 in beiden Richtungen bis zu einer Viertelstunde, und das bis zu sechsmal am Tag. Danach löst sich ein Pulk, der sich durch die Stadt schiebt. Für Arbeitsstellen im Zulauf bedeutet das: Der Rückstau kann plötzlich bis in den Baustellenbereich reichen, und wer im Stau steht, wird ungeduldig. Unsere Kontrollfahrer prüfen an solchen Stellen, ob Vorwarnungen weit genug vor dem Stauende stehen, ob Verengungen eindeutig markiert sind und ob Fußgänger und Radfahrer einen geschützten Weg neben den wartenden Fahrzeugen haben. Wo eine Baustellenampel eingesetzt wird, vergleichen wir die Phasen mit dem Plan und achten darauf, dass sie nach einer Brückenöffnung nicht durch Fahrzeuge, die bei Rot nachrücken, ausgehebelt wird. Auch die Bahn spielt mit: Die Gleise der Bäderbahn laufen über dieselbe Brücke, und Arbeiten nahe der Strecke müssen so abgesichert sein, dass weder Material noch Personen in den Gleisbereich geraten. Alles, was nicht passt, steht anschließend mit Foto und Uhrzeit im Bericht, Akutes erfährt Ihre Bauleitung sofort, damit vor der nächsten Öffnung nachgebessert werden kann.










