Friedrich-Engels-Ring: zwei Bundesstraßen auf einem Kreis um die Altstadt
Auf dem gut vier Kilometer langen Ring fahren B 96 und B 104 gemeinsam, dazu der Stadtverkehr aus allen Vierteln, Busse zum zentralen Busbahnhof und Lieferverkehr für die Innenstadt. Jede Einengung wirkt hier sofort auf die ganze Stadt. Wer am Ring arbeitet, hat es außerdem mit vielen Einmündungen zu tun, an denen Fahrer abbiegen, einfädeln oder einen Fahrstreifen wechseln wollen. Unsere Kontrollfahrer prüfen daher besonders, ob Fahrstreifenreduzierungen früh genug angekündigt sind, ob Verschwenkungen bei Dunkelheit klar zu erkennen sind und ob Einmündungen nicht durch Baken oder Absperrtafeln in ihrer Sicht beschränkt werden. Gleichzeitig wird an den Rändern der Altstadt gebaut: In Markgrafenstraße, Poststraße und an einem Stück der 1. Ringstraße werden Fahrbahn, Borde und Gehwege seit März 2026 in Phasen bis ins Frühjahr 2027 erneuert, zeitweise als Sackgasse. Solche wechselnden Bauphasen sind fehleranfällig, weil Schilder der alten Phase stehen bleiben oder neue Hinweise fehlen. Wir halten bei jeder Kontrolle fest, ob die aktuelle Beschilderung zur aktuellen Phase passt, und melden Widersprüche, bevor jemand vor einer gesperrten Zufahrt wenden muss. Auch Ladezonen von Geschäften und Zufahrten zu Behörden am Ring nehmen wir dabei in den Blick.










