Vierstreifige Umgehung der B 68 bis hinter Hesepe: hohe Geschwindigkeit, wenig Raum für Fehler
Seit 1979 führt die B 68 auf 8,3 Kilometern vierstreifig an Bramsche vorbei, auf einem Teil dieser Strecke gemeinsam mit der B 218. Unterwegs überquert sie den Mittellandkanal, die Bahnstrecke Oldenburg–Osnabrück und die Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn. Eine solche Straße wird schnell gefahren, und genau das macht Arbeitsstellen dort heikel. Muss ein Fahrstreifen weichen, hängt alles an der rechtzeitigen Ankündigung und an einer Verschwenkung, die man auch bei Regen und Gegenlicht sofort erkennt. Wir prüfen, ob die Tempostufen in der richtigen Folge stehen, ob die Leitbaken lückenlos und senkrecht stehen und ob die gelbe Markierung die alte weiße Linie eindeutig überlagert. Auf Brücken ist der Platz begrenzt: Dort schauen wir, ob die Restbreite stimmt, ob Absperrgeräte gegen Wind gesichert sind und ob für Pannenfahrzeuge noch eine Ausweichmöglichkeit bleibt. An den Ein- und Ausfahrten zu Hesepe und zur Innenstadt achten wir darauf, dass einbiegender Verkehr die geänderte Führung früh genug sieht. Nachts kontrollieren wir die Warnleuchten auf Funktion und Takt, denn eine einzige ausgefallene Leuchte am Beginn einer Überleitung reicht, damit ein Fahrer zu spät reagiert. Jede Abweichung erhält eine Stationsangabe und die Fahrtrichtung.










