Anschlussstelle Lohne/Dinklage: wo eine der meistbefahrenen Strecken im Nordwesten die Stadt erreicht
Zwischen Lohne/Dinklage und Bramsche ist die A 1 seit Dezember 2024 durchgehend sechsstreifig. Rund 77.400 Fahrzeuge fahren dort am Tag, knapp jedes fünfte ist ein Lkw, und bis 2030 werden 83.000 erwartet. Dieser Verkehr verlässt die Autobahn an der Anschlussstelle Lohne/Dinklage und verteilt sich auf die Straßen zu den Industriebetrieben und in die Stadt. Arbeitsstellen an Rampen, Knoten und den ersten Metern danach sind deshalb besonders empfindlich: Wer von der Autobahn kommt, hat noch Autobahntempo im Gefühl, und eine Engstelle direkt hinter der Ausfahrt kann zu Rückstau bis auf den Verzögerungsstreifen führen. Wir prüfen, ob die Warnung schon vor der Ausfahrt sichtbar ist, ob mobile Ampeln so getaktet sind, dass sich keine Schlange in die Rampe zurückzieht, und ob Sattelzüge an Verschwenkungen ohne Überfahren der Leitbaken vorbeikommen. Auf der Autobahn selbst kontrollieren wir bei Arbeitsstellen Überleitungen, Leitwände und Markierung aus dem fließenden Verkehr, ohne die Fahrbahn zu betreten. Weil die Strecke auch nachts stark von Lkw befahren ist, fahren wir Kontrollen bei Dunkelheit und prüfen dabei Warnleuchten und Rückstrahlung. Befunde verorten wir mit Fahrtrichtung, Rampe und Kilometer.










