A 31 rund um Emden: lange Brücken, kein Standstreifen und weicher Untergrund
Die A 31 legt sich im Halbkreis um die Stadt. Sie beginnt im Westen an einem Kreisverkehr, quert das Larrelter Tief und führt über die fast einen Kilometer lange Brücke Harweg zur Anschlussstelle Emden-Mitte. Weiter östlich überspannt sie den Ems-Jade-Kanal auf 390 Metern, bevor an Emden-Ost die B 210 Richtung Petkum abzweigt. Zwischen Emden-West und Emden-Ost hat die Autobahn keinen Standstreifen, weiter südlich wurde er nachträglich angebaut und endet an engen Brücken. Der letzte Abschnitt wurde erst 2004 fertig, weil der Sand auf dem weichen Marschboden jahrelang liegen musste. Für Arbeitsstellen bedeutet das: Wer hier einen Fahrstreifen sperrt, hat keinen Seitenraum als Puffer, liegengebliebene Fahrzeuge stehen sofort im Verkehr, und auf Brücken fehlt jeder Ausweichplatz. Unsere Kontrollfahrer prüfen, ob die Vorwarnung lang genug ist, ob fahrbare Absperrtafeln und Leitbaken an Überleitungen vollständig sind und ob Schutzeinrichtungen auf Brücken durchgehend anschließen. Bei Wind von der Küste kontrollieren wir die Standsicherheit der Beschilderung, auf Marschboden die Lage nach Setzungen. Wird nachts gearbeitet, prüfen wir zusätzlich Warnleuchten und die Ausleuchtung der Überleitungen. Jeden Befund halten wir mit Foto, Ort und Uhrzeit fest.










