Anschlussstellen an der A 2: wo Autobahnverkehr auf Ortsstraßen trifft
Lehrte hat gleich drei Anschlussstellen an der A 2, und an jeder von ihnen wechseln Fahrer innerhalb weniger hundert Meter von Autobahntempo in den Ortsverkehr. Liegt eine Arbeitsstelle kurz hinter einer Rampe, kommt es auf die ersten Schilder an: Stehen sie so, dass ein Lkw-Fahrer, der gerade die Ausfahrt verlassen hat, sie überhaupt noch wahrnehmen und rechtzeitig reagieren kann? Wir prüfen an diesen Stellen, ob die Vorankündigung weit genug vor der Engstelle beginnt, ob sie nicht von Leitplanken, Bewuchs oder Wegweisern verdeckt wird und ob die Geschwindigkeitsbeschränkung schrittweise und nachvollziehbar aufgebaut ist. Häufig sehen wir an Rampenenden, dass Leitbaken durch den Sog vorbeifahrender Sattelzüge verrutscht sind oder Fußplatten fehlen. Auf dem Weg von der Anschlussstelle Lehrte-Hämelerwald in den Ortsteil oder von Lehrte-Ost in die Kernstadt achten wir außerdem auf Stellen, an denen sich Rückstau bis in den Rampenbereich zurückziehen kann. Ein stehendes Fahrzeug am Ende einer Ausfahrt ist ein Risiko, das kein Bakenabstand auffängt. Solche Beobachtungen dokumentieren wir mit Uhrzeit, weil sie von der Tageszeit abhängen, und schlagen konkret vor, ob eine längere Vorwarnung, eine andere Phasenzeit der Baustellenampel oder eine geänderte Lage der Engstelle hilft.










