Terminalzufahrten: ortsunkundige Fahrer unter Zeitdruck
An den Zufahrten zu den Terminals trifft eine Absicherung auf die vielleicht schwierigste Nutzergruppe überhaupt: Fahrer, die den Weg nicht kennen, die unter Zeitdruck stehen und deren Aufmerksamkeit zwischen Beschilderung, Navigationsgerät und Mitfahrenden geteilt ist. Wer einen Flug erreichen will, trifft Entscheidungen spät und korrigiert abrupt. Genau darauf muss die Verkehrsführung ausgelegt sein. Wir prüfen deshalb nicht nur, ob ein Zeichen formal korrekt steht, sondern ob die Führung als Ganzes lesbar ist. Ergibt die Reihenfolge der Zeichen ein widerspruchsfreies Bild? Ist eindeutig erkennbar, welche Fahrbeziehung noch möglich ist und welche nicht, etwa die Trennung zwischen Abflug- und Ankunftsebene, zwischen Kurzzeitparken und Parkhaus? Wird eine Umleitung so ausgewiesen, dass sie ohne Ortskenntnis befahrbar bleibt, also mit Zielangaben statt nur mit lokalen Straßennamen? Ein typischer Befund ist die unvollständige Kette: An der Baustelle ist alles korrekt, aber nach zwei Abbiegungen fehlt der nächste Wegweiser, und ein Fahrer beginnt zu suchen. Wir fahren solche Routen deshalb vollständig ab. Zusätzlich prüfen wir Aufstellflächen, weil an Terminalzufahrten regelmäßig gehalten wird, ob es vorgesehen ist oder nicht. Ist die Fläche zu kurz bemessen, ragen wartende Fahrzeuge in die durchgehende Fahrbahn, und der Rückstau erreicht sofort kritische Punkte.










