A 27 zwischen Walsroder Dreieck und Walsrode-Süd: drei Jahre Baustelle mit ungleichen Richtungen
Bis Ende 2028 ist die A 27 hinter dem Walsroder Dreieck eine Baustelle. Die Fahrbahn wird auf rund neun Kilometern erneuert, und dazwischen werden die Böhmebrücke und die Unterführung über Bahn und L 190 abgerissen und neu gebaut. Weil die Gesamtbreite nicht für zwei Spuren je Richtung reicht, führt die Autobahn GmbH den Verkehr Richtung Dreieck zweistreifig und Richtung Bremen einstreifig. Diese Asymmetrie ist das, worauf wir zuerst schauen. Wer aus Richtung Hannover über das Dreieck kommt, muss rechtzeitig wissen, dass sich zwei Fahrstreifen auf einen verengen, und zwar bevor der Lkw-Pulk an der Engstelle ankommt. Wir kontrollieren, ob die Ankündigung in der Rampe des Dreiecks schon wirkt, ob die Zusammenführung sauber markiert ist und ob die Leitwand zum Gegenverkehr lückenlos steht. In den Überleitungen achten wir auf die nutzbare Breite, auf verbliebene weiße Markierungsreste und auf Leitbaken, die durch Fahrtwind oder Anprall aus der Flucht geraten sind. Zwischen den Bauphasen wechselt die Führung; dann prüfen wir besonders, ob Schilder der alten Phase abgebaut oder abgedeckt sind. Geprüft wird aus dem fließenden Verkehr und von sicheren Standorten, nie zu Fuß auf der Fahrbahn.










