Mühlentunnel und Canteleubrücke: wenn die Bahnquerung zum Nadelöhr wird
Die Bahnstrecke Hamburg–Bremen teilt Buchholz in zwei Hälften, und für den Straßenverkehr gibt es nur wenige Wege hinüber. Zu den wichtigsten zählen der Mühlentunnel, ein Postkutschentunnel aus dem Jahr 1870, und die Canteleubrücke. Seit Jahrzehnten wurde über einen Ausbau des Tunnels und über einen Ostring gesprochen, 2021 hat die Stadt die Ostring-Planung neu aufgenommen. Solange es dabei bleibt, gilt: Fällt eine der Querungen wegen Bauarbeiten teilweise aus, verlagert sich der Verkehr sofort auf die andere. Wir prüfen an solchen Arbeitsstellen zuerst, ob die Sperrung für Ortsfremde früh genug angekündigt ist, damit Lkw nicht erst vor der Unterführung wenden müssen. Wo eine Durchfahrtshöhe oder -breite begrenzt ist, kontrollieren wir, ob die Beschränkung an der letzten Abbiegemöglichkeit davor steht und nicht erst am Tunnelmund. Im Tunnel selbst achten wir auf die Beleuchtung von Baken und Warnleuchten, denn der Wechsel von Tageslicht in den Schatten verschluckt schlecht ausgeleuchtete Sicherungen. Auf der Brücke sehen wir nach, ob Fußgänger und Radfahrer bei eingeengter Fahrbahn einen geschützten Weg behalten. Und auf der Ausweichquerung zählen wir, ob sich ein Rückstau bis in Kreuzungen hinein bildet, und schreiben das mit Uhrzeit in den Bericht.










