B 4 als Kraftfahrstraße: Umgehung mit Aller-, Kanal- und Bahnbrücke
Westlich der Innenstadt verläuft die B 4 als Kraftfahrstraße. Zwischen den Anschlussstellen Bromer Straße und Alfred-Bessler-Straße überquert sie die Aller und den Allerkanal, kurz darauf die Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin. Auf diesem Stück wird zügig gefahren, und es sind viele schwere Fahrzeuge unterwegs: Der Abschnitt zwischen Lüneburg und Braunschweig ist zwar seit 2006 für Lkw über zwölf Tonnen im Durchgang gesperrt, der Transitverkehr ist aber nach wie vor hoch. Eine Arbeitsstelle auf Brücken oder Rampen hat wenig Platz für Vorwarnung, und Fahrbahnverengungen kommen für schnell fahrende Lastwagen schnell zu nah. Wir prüfen, ob Geschwindigkeitstrichter und Überholverbote früh genug beginnen, ob Leitbaken und Leitschwellen bei Fahrstreifenwechseln lückenlos stehen und ob Warnleuchten auch auf Brücken sicher befestigt sind, wo der Wind stärker angreift. An den Anschlussstellen sehen wir uns Rampensperrungen an: Sind sie vollständig, ist die Umleitung angezeigt, und kommt ein Fahrzeug, das trotzdem auffährt, in eine eindeutige Lage? Dazu kommen Nebel aus den Niederungen von Aller und Ise, der morgens die Sicht stark einschränken kann. Bei unseren Fahrten am frühen Tag halten wir fest, wie weit Absperrschranken und Schilder tatsächlich zu erkennen sind.










